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Liebstöckel, Maggikraut – Levisticum officinale

Größe + Wuchs 
Liebstöckel ist eine kräftige Staude, die schon nach wenigen Jahren eine Höhe von ein bis zwei Metern erreichen kann. Sie hat große, gekerbte Blätter und aufrechte hohle Stengel.

Blüte + Duft
Im Juli/August bilden sich Dolden mit kleinen, gelblichgrünen Blüten. Die Früchte fallen, wenn sie reif sind, in zwei Hälften auseinander. Alle stark aromatisch.

Licht + Temperatur 
Das Kraut gedeiht bei Sonne, aber auch im Halbschatten. Es ist völlig winterfest im Garten.

Gießen + Düngen
Topfkräuter müssen sie regelmäßig gießen. Wie bei allen Gewürzpflanzen sollte nur sparsam gedüngt werden. Gartenpflanzen erhalten im Spätherbst eine Kompostgabe.

Erde
Im Topf gedeiht Liebstöckel in jeder guten Standarderde. Im Garten braucht er einen tiefgründigen, nährstoffreichen Boden, um wirklich gut zu wachsen. Dort kann er 10 bis 15 Jahre am gleichen Platz stehen. In Töpfe sollten sie möglichst nur Jungpflanzen setzen. Ältere haben einen zu gewaltigen Wuchs. 

Vermehrung 
Liebstöckel kann man im Garten durch Teilung vermehren. Aber nur jüngere Pflanzen, ältere sind zu tief im Boden verankert. Solche Teilstücke sollte man aber nicht in Töpfe setzen. Für die Fensterbank zieht man Liebstöckel aus Samen heran.

Schneiden 
Richtig geschnitten wird Liebstöckel nicht. Die zarten jungen Blätter können sie jedoch laufend für die Küche ernten. Welke Pflanzenteile werden stets entfernt.

Verwendung 
Auf jeden Fall sollte man Liebstöckel in der Küche mit etwas Vorsicht genießen. Schon ein winziger Teil eines Blattes oder eine kleine Scheibe der Wurzel können bei einem Essen Wunder wirken. Zuviel des Guten kann ein ganzes Gericht verderben.

Liebstöckel ist übrigens auch in der berühmten Küchenwürze enthalten, daher sein Name Maggikraut. Besonders gut passt Liebstöckel zu Suppen, Eintöpfen, Soßen, Reis und Ragout. Es kann mitgekocht werden.

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