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Weinraute – Ruta graveolens

Größe + Wuchs 
Die Weinraute ist eine holzige Pflanze. Die graugrünen, asymmetrischen Blätter geben ihr ein eigenwilliges Aussehen. Sie wird ca. 60 cm hoch.

Blüte + Duft
Die gelben Blüten haben vier Kronenblätter. Auch die Früchte sind viergeteilt. Sie bleiben im Herbst und Winter an der Pflanze sitzen und sehen sehr dekorativ aus. Die Blüten selbst duften nicht, aber die Pflanze riecht stark.

Licht + Temperatur 
Die Weinraute stammt aus dem Mittelmeergebiet. Sie braucht reichlich Licht und im Sommer viel Sonne. Im Winter verträgt sie auch Kälte und Dunkelheit.

Gießen + Düngen
Im Sommer normal gießen, an heißen Tagen etwas mehr. Im Winter dafür sorgen, dass die Erde nicht austrocknet. Frühling/Sommer einmal pro Woche düngen.

Erde 
Die Erde muss kalkhaltig sein. Mischen sie guter Topferde etwas Kalk bei. Wenn die Wurzeln den ganzen Topf ausfüllen, muss umgepflanzt werden. Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr. Ansonsten reicht es, die oberste Erdschicht gegen neue, nahrhafte Erde auszutauschen, bevor die Pflanze im Frühling neu austreibt.

Vermehrung 
Die Weinraute wird durch Stecklinge oder Samen vermehrt. Beides wird im Frühling gemacht. Aus Samen gezogene Pflanzen kommen Ende Mai in ihren endgültigen Topf.

Schneiden 
Im Sommer und Herbst werden nur die Blätter abgeschnitten, die man als Gewürz verwenden will. Im Frühling wird die Pflanze auf 15 bis 20 cm heruntergeschnitten.

Verwendung 
Man braucht nicht mehr als ein oder zwei Blätter, um bestimmten Speisen eine nicht alltägliche Geschmacksnote zu geben. Das leicht bittere Aroma verfeinert viele frische Salate, passt zu Soßen Hammelfleisch, Fleischfüllungen, Käse und gehört in die Hamburger Aalsuppe. Zusammen mit einer Knoblauchzehe gibt die Weinraute dem Essig einen würzigen Geschmack.

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