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Zerr-Eiche – Quercus cerris

Zerr-Eiche, Mooseiche

Heimat: Südeuropa, Kleinasien 
Ein 25-35 m hoher und 10-20 m breiter Baum mit breit kegelförmiger Krone, durchgehendem Stamm und aufsteigenden oder waagerecht abstehenden Ästen; im Alter mehr ausladend. Schwärzliche, dicke Borke und graufilzige Triebe. Besonders auffallend sind die von langen, fadenförmigen Nebenblättern umgebene, behaarten Knospen. Blätter wechselständig, verschiedengestaltig, 6-12 cm lang, grob gezähnt bis fiederspaltig, ledrig, wellig, oberseits glänzend dunkelgrün, unten graugrün; spät austreibend; Herbstfärbung gelbbraun, gelegentlich rötlich; Blätter sehr lange haftend, oft bis zum Frühjahr. 
Einhäusige Pflanzenart; männliche Blüten in gelb-grünen Kätzchen, April/Mai. Die sehr attraktiven Früchte reifen erst im 2. Jahr; die Fruchtbecher sind sehr stark von fädig abstehendem Schuppen umgeben. Eicheln sitzen zur Hälfte im Fruchtbecher. Diese Art ist ein ausgesprochener Tiefwurzler. 
Eiche allgemein: Eine rund 280 Arten umfassende Gattung, deren Vertreter in der nördlichen gemäßigten Zone, in den Tropen und im Gebirge vorkommen. Es sind sommer- oder immergrüne, hohe Bäume mit mächtigen, weitauslandenden Kronen, schöner Borkenbildung und meist großen, oft tiefgelappten Blättern. Die z. T. prachtvolle Herbstfärbung ist besonders bei den amerikanischen Arten sehr schön ausgeprägt. Die bekannten Eicheln haben teilweise einen großen Zierwert. Alle Eichen eignen sich sehr schön für größere Parks und Anlagen, einige auch zur Straßenbepflanzung. Alle Eichen lieben kräftige, tiefgründige Böden, zumindest mit Lehm im Unterboden

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